{"id":292,"date":"2016-12-30T11:00:34","date_gmt":"2016-12-30T10:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gmv-lohr.de\/?p=292"},"modified":"2026-02-23T15:44:33","modified_gmt":"2026-02-23T14:44:33","slug":"veranstaltungen-1-halbjahr-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gmv-lohr.de\/index.php\/2016\/12\/30\/veranstaltungen-1-halbjahr-2020\/","title":{"rendered":"Veranstaltungen 1. Halbjahr 2026"},"content":{"rendered":"<p><strong>PROGRAMM DES GESCHICHTS- UND MUSEUMSVEREINS LOHR A. MAIN E. V.<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Halbjahr 2026<\/strong><br \/>\n\u2013 Der Zutritt zu allen Veranstaltungen ist frei! \u2013<\/p>\n<p><strong>JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG des Geschichts- und Museumsvereins Lohr a. Main e. V. mit Vorstandswahlen (f\u00fcr Mitglieder):<\/strong><\/p>\n<p>Dienstag, 3. M\u00e4rz 2026, 19 Uhr, Gasthaus Sch\u00f6nbrunnen, Lohr<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DAS GEHEIMNIS DES PFINZING-ATLASSES<\/strong><\/p>\n<p><strong>Referent: Dr. Gerrit Himmelsbach<\/strong><\/p>\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts entsteht eine 3 x 2,5 Meter gro\u00dfe \u00dcbersichtskarte des Spessarts in seinen naturr\u00e4umlichen Grenzen Main, Kinzig und Sinn. \u00dcberliefert ist uns heute nur eine verkleinerte Kopie von 1595, die aber immer noch ein gro\u00dfartiges Bild der Landschaft des 16. Jahrhun- derts mitten in Deutschland \u00fcberliefert. Sie ist ein Fenster mit bunten Facetten und mit dem Blick f\u00fcr das Detail sowie mit \u00fcberraschenden neuen Erkenntnissen. Man wei\u00df aber bis heute nicht, wof\u00fcr das<\/p>\n<p>\u2013 sicherlich kostspielige \u2013 Original ohne Territorialgrenzen sowie die \u00fcberlieferte Kopie angefertigt wurde. Dieses Geheimnis des Pfinzing-Atlasses muss noch gel\u00fcftet werden. Ob dies je gelingt?<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 10. M\u00e4rz 2026, 19 Uhr, Alte Turnhalle Lohr, G\u00e4rtnerstra\u00dfe 2<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eDAS HERZ DER BURG\u201c: Kapellen und Kirchen in fr\u00e4nkischen Burgen Referent: Dr. Winfried Mogge<\/strong><\/p>\n<p>Zum Bauprogramm einer mittelalterlichen Burg geh\u00f6rte die Kapelle. Das Selbstverst\u00e4ndnis der adeligen F\u00fchrungsschicht als Streiter Christi verlangte nach einem eigenen Raum f\u00fcr den Gottesdienst. F\u00fcr die Lage und die bauliche Gestalt der Kapellen gab es jedoch keinerlei Vorgaben. Sie entstanden, wo immer es passte und was immer der Bauherr ausgeben wollte f\u00fcr fromme Andacht und herrschaftliche Repr\u00e4s- entation. So finden wir h\u00f6chst unterschiedliche Formen von Sakralr\u00e4umen \u2013 von der separaten Kirche in der kaiserlichen Pfalz oder bisch\u00f6flichen Residenz bis zum schlichten Erker eines Wohntraktes der Adels- burg. Ein kunst- und religionsgeschichtlicher Streifzug durch fr\u00e4nkische Burgen soll die Vielfalt und Bedeutung dieser Bauteile zeigen. Zwei deutschlandweit einmalige Exemplare sind nahe Lohr zu finden: In Rieneck ist eine von zwei Kapellen in der Mauerdicke des romanischen Bergfrieds ausgespart, in Rothenfels erstaunt die inzwischen hundert Jahre alte Einrichtung als \u201eHerz der Burg\u201c und \u201eInkunabel moderner Kirchenraumgestaltung.\u201c<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 14. April 2026, 19 Uhr, Alte Turnhalle Lohr, G\u00e4rtnerstra\u00dfe 2<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DIE OPFER DER NATIONALSOZIALISTISCHEN \u201eEUTHANASIE\u201c-MORDE 1940\/1941<\/strong><\/p>\n<p>\u2013 vor allem der Heil- und Pflegeanstalten Lohr (heute BKH) und Werneck und aus Lohrer Familien Referent: Dr. Wolfgang Vorwerk als Vorsitzender des Geschichts- und Museumsvereins<\/p>\n<p>Die nationalsozialistische \u201eEuthanasie\u201c-Aktion T4 in sechs T\u00f6tungsanstalten mitten in Deutschland kostete 1940\/1941 \u00fcber 70.000 Kranken und Behinderten in Heilanstalten des Deutschen Reichs das Leben. Sie wurden ermordet. Den betroffenen Familien wurde mitgeteilt, ihre Angeh\u00f6rigen seien verstorben. F\u00fcr dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden die Hauptverantwortlichen im N\u00fcrnberger \u00c4rzteprozess 1947 mit dem Tode bestraft. Diese von Berlin gesteuerte \u201eAktion T4\u201c verschonte auch die Heil- und Pflegeanstalten Lohr und Werneck und auch Lohrer Familien nicht.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 21. Mai 2026, 14.15 \u2013 16.00 Uhr, Festsaal des Bezirkskrankenhauses am Sommerberg, Lohr. Gemeinsame Veranstaltung des Bezirkskrankenhauses Lohr, des Geschichts- und Museumsvereins Lohr a. Main e. V. und der VHS Lohr\/Gem\u00fcnden<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FRANZ-WILHELM SCH\u00c4FER: Ein moderner, vielseitig interessierter Lohrer B\u00fcrger, der als erster Berufsfotograf zum Chronisten unserer Stadt wurde<\/strong><br \/>\n<strong>Referent: Josef Harth<\/strong><\/p>\n<p>Vor 154 Jahren wurde Franz-Wilhelm Sch\u00e4fer am 13. Juni 1872 als drittes Kind des Altwarenh\u00e4ndlers Philipp Sch\u00e4fer in Lohr geboren. Er hatte von Jugend an Interesse an technischen Neuerungen, war viel- seitig interessiert und brachte sich immer wieder aktiv in das gesellschaftliche Leben der Stadt ein.<\/p>\n<p>Besondere Beachtung fand sein Wirken als erster Berufsfotograf in Lohr, dem heute das Stadtarchiv eine\u00a0umfangreiche Fotosammlung zu verdanken hat, mit der er zum Chronisten der Stadt Lohr geworden ist. Seine Wirkungsst\u00e4tte in der Vorstadt ist nicht mehr erhalten. Nur der kleine Park in der Vorstadtstra\u00dfe und der \u201eFranz-Wilhelm-Sch\u00e4fer-Weg\u201c hin zum Jugendzentrum erinnern noch an ihn. Josef Harth wird \u00fcber Sch\u00e4fers Leben berichten. Dabei wird er nat\u00fcrlich auch auf die zahlreichen Fotoglasplatten zur\u00fcckgreifen, mit denen er einen interessanten R\u00fcckblick auf das Stadtbild zu Beginn des 20. Jahrhun- derts geben wird.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 16. Juni 2026, 19 Uhr, Alte Turnhalle Lohr, G\u00e4rtnerstra\u00dfe 2<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DIE KARFREITAGSFIGUREN UND -BILDER IN DER KAPUZINERKIRCHE<\/strong><br \/>\n<strong>F\u00fchrung: Joachim Salzmann<\/strong><br \/>\nDie erste nachweisbare Nennung der Lohrer Karfreitagsprozession liegt 370 Jahre zur\u00fcck. Vieles an der Prozession hat sich gewandelt, anderes aber ist gleichgeblieben. Joachim Salzmann vom F\u00f6rderkreis Lohrer Karfreitagsprozession e.V. zeigt anhand alter Bilder und der Figuren in der Kapuzinerkirche einen Teil der Geschichte dieses seltenen Kulturgutes auf.<\/p>\n<p><strong>Treffpunkt: Donnerstag, 18. Juni 2026, um 15 Uhr auf dem Kirchplatz vor dem Kirchturm von Sankt Michael<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BEGEHUNG DER \u201eSCHWEDENSCHANZE\u201c AM STEINSGRABEN BEI STEINBACH<\/strong><br \/>\n<strong>F\u00fchrung mit Dr. Wolfgang Vorwerk<\/strong><br \/>\n<strong>Erl\u00e4uterungen vor Ort: Hans-Christof Riedmann und Prof. Burkhard B\u00fcdel<\/strong><\/p>\n<p>Bei dem Bodendenkmal \u201eSchwedenschanze\u201c von Steinbach\u201c handelt es sich um eine sechseckige, stern- f\u00f6rmige Befestigungsanlage (daher auch \u201eSternschanze\u201c genannt) aus der Zeit des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges. Sie ist von alters her bekannt und in Karten eingezeichnet. Auch auf der topographischen Karte 1:25000 ist sie zu finden. Die zum Main hin gerichteten Vorspr\u00fcnge der Anlage lassen den vorgelagerten Graben und die Erdw\u00e4lle trotz Baumbewuchses noch deutlich erkennen. Der hintere Teil ist heute zuge- wachsen. Die Schanze war nach au\u00dfen durch mit Sand bef\u00fcllte Schanzk\u00f6rbe gesichert. Diese konnten Gewehrbeschuss optimal abhalten. Historische Quellen gehen bei einer Besatzung von max. 126 Mann von einer Innenfl\u00e4che von ca. 400 m\u00b2 aus. Ob die Sternschanze von schwedischen oder kaiserlichen Truppen erbaut wurde, ist nach derzeitigem Forschungsstand unklar. Sicher ist hingegen, dass das Maintal zwischen Lohr und Gem\u00fcnden in den 1630er Jahren mehrfach von Truppenbewegungen betroffen war.<br \/>\n<strong>Dienstag, 23. Juni 2026, 11 Uhr. Treffpunkt am Kreuz am Steinsgraben bei Steinbach. Gemeinsame Ver- anstaltung des Geschichts- und Museumsverein Lohr a. Main e. V., der VHS Lohr\/Gem\u00fcnden und des Spessartvereins 1884 Lohr e. V.<\/strong><br \/>\n<strong>WEGBESCHREIBUNG und weitere HINWEISE:<\/strong><br \/>\nTreffpunkt direkt an der Kreisstra\u00dfe MSP 11 von Steinbach nach Hofstetten, etwa 1500 Meter nach den Sandgruben der Firma Richard Kuhn GmbH. An diesem Tag wird zus\u00e4tzlich ein Baum rechts der<br \/>\nStra\u00dfe beim o. g. Kreuz am Steinsgraben mit einem breiten rot-wei\u00dfen Signalband gekennzeichnet sein. Platz f\u00fcr Autos ist vorhanden. Fahrgemeinschaften w\u00e4ren trotzdem sinnvoll. Festes Schuhwerk ist wichtig! Gegebenenfalls Wanderstock mitbringen, da es eine 15-min\u00fctige Strecke steil bergauf geht. Der Spessart- verein Lohr e. V. wird sich in einer au\u00dferplanm\u00e4\u00dfig gef\u00fchrten Wanderung ab Treffpunkt am Steinsgraben um 11 Uhr der F\u00fchrung anschlie\u00dfen. Siehe Homepage des Spessartvereins und Presse im Mai\/Juni 2026. Anschlie\u00dfende Einkehr in der nahen Bike Lodge in Steinbach ist vorgesehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>J\u00dcDISCHE GEDENKORTE IN LOHR RUND UM DEN SCHLOSSPLATZ<\/strong><br \/>\n<strong>F\u00fchrung: Dr. Wolfgang Vorwerk und Christa Schleicher M. A.<\/strong><br \/>\nIn den letzten Jahren hat die Stadt Lohr an zahlreichen Orten im Stadtgebiet an die fr\u00fchere Israelitische Kultusgemeinde Lohr erinnert. Hier\u00fcber und warum das Gedenken vor allem durch Tafeln und nicht etwa durch Stolpersteine gestaltet wurde, soll bei diesem etwa einst\u00fcndigen Gang rund um den Schlossplatz gesprochen werden. Die F\u00fchrung umfasst wie 2025 auch die j\u00fcdische Abteilung des Spessartmuseums einschlie\u00dflich des Torsos des Tora-Schreins und der Ester-Rolle aus der ehemaligen Lohrer Synagoge.<br \/>\nWegen der Entfernungen k\u00f6nnen nicht die ehemalige Synagoge in der Fischergasse, die Gedenkorte<br \/>\n\u201eSchlo\u00dfmannblick\u201c und \u201eehem. Schlo\u00dfmann-H\u00fctte\u201c auf dem Buchenberg sowie die Gedenkst\u00e4tten im BKH aufgesucht werden. Auf sie wird jedoch zu Beginn der F\u00fchrung auf dem Schlossplatz eingegangen.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 25. Juni 2026, Treffpunkt um 15 Uhr vor dem Rathaus am Schlossplatz in Lohr<\/strong><br \/>\n<strong>Eine Veranstaltung des Geschichts- und Museumsvereins Lohr a. Main e. V., des Spessartmuseums und der VHS Lohr\/Gem\u00fcnden. Anmeldung erw\u00fcnscht.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PROGRAMM DES GESCHICHTS- UND MUSEUMSVEREINS LOHR A. MAIN E. V. 1. Halbjahr 2026 \u2013 Der Zutritt zu allen Veranstaltungen ist frei! \u2013 JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG des Geschichts- und Museumsvereins Lohr a. Main e. V. mit Vorstandswahlen (f\u00fcr Mitglieder): Dienstag, 3. 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